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Peter Reinnarth (ein Vetter von mir) verbindet in der Gaststätte "Zum Alten Druckhaus" in Ahrweiler im September Fotos mit Texten und Musik


Farbklang ­–

Heilwasser für die Seele

ACHTUNG, dieser Beitrag ist schon ein paar Jahre alt!!!

„Farbklang“ heißt eine ungewöhnliche Ausstellung, mit der der Künstler Peter Reinnarth vom 5. bis zum 26. September 2003 in der Gaststätte „Altes Druckhaus“ an der Ahrweiler Plätzerstraße dazu anregen möchte, in sich hinein zu horchen. Er selbst hat das nun mehr als 20 Jahre lang getan und dabei herausgefunden, dass Farbe, Musik und Texte ganz eng zusammengehören. Mehr noch: „Jede Farbe ist mit einer anderen Tonart verbunden“, behauptet Reinnarth, der Lebenserfahrungen als Fotograf und Musiker gesammelt hat, und nun im „Alten Druckhaus“ wie zum Beweis für seine Theorie eine Serie von Fotografien zeigt, die mit Liedern und Texten aus seiner Feder kombiniert sind. Jeden Freitag wird er ab 21.30 Uhr umgeben von seinen Fotoaufnahmen die zu den Bildern gehörenden Musikstücke spielen. Eintritt: fünf Euro, an allen anderen Tagen frei.

 

„H-Dur ist gold-gelb wie der Mond. A-Dur hingegen blau und hilft bei Depressionen“, verrät der Künstler, der vor 49 Jahren in genau dieser Plätzerstraße geboren wurde und auch dort aufwuchs. Nach seinem Projekt „Stille Wasser“ serviert er nun so etwas wie „Heilwasser für die Seele“. Reinnarth will vermitteln, dass Musik ein Spiegel der eigenen Seele ist, dass Farbe den Geist inspiriert und der Körper den dafür notwendigen Resonanzraum darstellt.

 

Mit elf Jahren hatte Peter Reinnarth zunächst begonnen, Trompete zu spielen, mit 15 erhielt er seine erste Gitarre – unwissend, dass er später Bass studieren würde. Nach einem abgebrochenen Geschichtsstudium und noch während seiner Musikausbildung unternahm er 1979 eine Reise ins damalige Jugoslawien. Dabei ist es dann passiert: Ein Autounfall, den er unbeschadet überlebte, aber lange vorausgeahnt hatte. Kurz zuvor hatte er erst einen Bauern mit einem Ochsenkarren fotografiert – für ihn eine Aufnahme mit übersinnlichem Ausdruck, der Christopherus, der ihn beschützte.

 

Seit diesem Zeitpunkt nahm er die Welt anders wahr, begann Geister zu spüren, in Symbolen zu denken. Er sieht in seinen Fotografien deshalb auch viel mehr als der flüchtige Betrachter. „Aber seine Sichtweisen kann auch der Laie nachvollziehen, ist Ursel Sost sicher. Sie leitet den Maringer Künstlerhof bei Maring an der Mosel, wo Reinnarth einen alten Gewölbekeller entdeckt hat, der ideal für seine Musik ist und nach seinem Empfinden voll spiritueller Energie steckt. Dort hat der Visionär nun die Ausstellung für seine Heimatstadt konzipiert. Zu den Bildern, die zum Teil in Amerika, aber auch in Ahrweiler entstanden, fand er die musikalischen Gegenstücke in eigenen Musikstücken aus früheren Tagen. „Sag, was Du denkst“, heißt beispielsweise der Musiktitel zu einer Fotografie, die auf einem Markt tote Fische mit geöffneten Mündern zeigt – gerade so, als wollten sie sprechen.

 

Die Musik zu den Fotos wird es, sobald ein Verlag gefunden ist, auf CD geben. Reinnarth war bereits an mehreren Produktionen beteiligt: In der Folkszene mit Werner Lämmerhirt und Chris Jones oder beim Blues mit Jim Conley aus Chicago. Er selbst war zudem Initiator des Musikexperiments „Eifellandexpress“, das Volksmusik mit Country- und Rockmusik verband, sowie Produzent seiner damaligen Ehefrau Irina Polaschek. In seiner Heimatstadt trat er zuletzt mit dem Musikprojekt „Stille Wasser“ in Erscheinung. Als Vorgeschmack auf die bereits fertig aufgenommene CD spielt Reinnarth im „Alten Druckhaus“ auch diese Lieder, von denen er sagt: „Wer sie gehört hat, ist positiv aufgeladen.“

 

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