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Cataforio mit der Pfarrkirche Sankt Josef vom Felsen aus gesehen, auf dem einst die Stadt Sant'Agata lag. 
Sant'Agata

Ein unscheinbarer Felsen mit ein paar Mauerresten - mehr haben das Erdbeben von 1783 und die Zeit nicht von der einst stolzen Stadt übrig gelassen, die so lange dem mächtigen Reggio an der Meerenge von Messina trotzte.  Untergegangen ist mit ihr die hohe, griechisch geprägte Kultur dieser uralten Stadtbevölkerung, die sich nach dem verheerenden Erdbeben nicht über einen gemeinsamen Neuanfang einig wurde. 

Während die einen am Fuße der ruinierten Stadt Cataforio bevölkerten, gründeten die anderen auf einem nahen Hochplateau eine neue Stadt: Sant'Agata in Gallina. Vom  Namenszusatz Sant'Agata wissen heute nur noch wenige Einwohner des Ortes Gallina, der nichts weiter als ein Ortsteil des einst verfeindeten Reggios ist. Lediglich ein Brunnen am Rande des Platzes zwischen Kirche und Bürgermeisteramt zeugt von der Neugründung. 


Ruine der Kirche San Nicola (Sankt Nikolaus). An der linken Ecke ist noch die Abschrägung für den Eingang einer engen Gasse zu sehen. An der rechten, der voranschreitende Verfall der schweren Mauern.
Putz oder gar Wandfarbe (l.) haben sich nur an ganz wenigen Stellen der einstigen Kirche San Nicola erhalten. Vorgesehene und unvorgsehene Öffnungen führen unter die Erde (r.).

Ganz in der Nähe lag die Kirche San Basilio:

Die alte Zisterne im unteren Teil der Ruinenstadt ist recht gut erhalten. Von hier aus hat der Besucher einen guten Blick auf das Tal. Kaum zu glauben: Sogar das Meer ist von hier aus zu sehen und wurde einst auch von hier aus kontrolliert aus sicherer Entfernung wenn die Sarazenen kamen. 


An einer Wand haben sich noch puzzelstückartige Reste (o.) der einstigen Wandbemalung erhalten. Eine Gebäudeecke hielt zwar zusammen (l.), sackte aber deutlich zur Seite und gibt eine Vorstellung vom Ausmaß der Zerstörung am ersten Tag des Erdbebens.
(C) 2005
by Manfred Reinnarth
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