Ein unsichtbares Band verbindet uns...
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Ein unsichtbares Band

Wer kennt nicht das Gefühl, das einen beschleicht, wenn man nach längerer Zeit in der Ferne in die Heimat zurückkehrt, den vertrauten Klang der heimischen Mundart hört und ein bekanntes Gesicht sieht? So ist es auch, wenn man einem Menschen begegnet, der einem im Wesen verwandt ist. Ich behaupte, die Mitglieder ein und derselben Familie sind auf diese Weise durch ein unsichtbares Band verbunden, selbst wenn noch so viele Jahrhunderte vergangen sind. Mal sind es Verhaltensmuster, die sich über Generationen hinweg gehalten haben, mal eine markante Falte am Auge oder der gleiche Haaransatz, wie ihn schon der Großvater hatte...

 
Dem Charakter auf der Spur Dieses Band will ich mit meiner Forschung sichtbar machen. Deshalb hat es mir auch nicht genügt, wie viele sogenannter Ahnenforscher Urkunden zu horten und lediglich die Eltern von Eltern namentlich aneinander zu reihen. Vielmehr habe ich versucht, mit möglichst vielen Informationen aus dem Lebensumfeld meiner Vorfahren und ihrer Verwandten Geschehnisse von einst zu rekonstruieren und mir dabei ein Bild von ihrem Charakter und ihrer Denkweise zu machen. Bei Vettern und Vetterskindern habe ich angefangen, mit Angeheirateten und deren Nachkommen noch lange nicht aufgehört. Das Ergebnis soll in einem Buch zusammengefasst werden.
 
Noch gibt es viel zu entdecken Noch gibt es aber immer wieder neue, hochinteressante Hinweise auf Informationen aus der Vergangenheit, dass ich damit noch lieber eine Weile warte. Es gibt noch viel zu entdecken! Diese Homepage liefert deshalb vorab einen kleinen Einblick in meine Arbeit und macht damit ein wenig das Fenster in die Vergangenheit auf. Vielleicht entdecken Sie ja meim Lesen, dass es da noch Verwandte gibt, die ich nicht gefunden habe, und die auch die Ihren sind.
Der Sinn des ganzen Oft bin ich nach dem Sinn gefragt worden. Ich finde, die Vergangenheit beeinflusst uns viel zu sehr, als dass wir sie missachten dürften. Das Handeln der Vorfahren zu erkennen, zu verstehen und daraus zu lernen würde oft helfen, die Probleme von heute zu lösen oder mit anderen Augen zu sehen. Dazu bedarf es oft nur eines winzigen Anstoßes, und den will ich hier geben. Es lebt zwar niemand mehr von damals, der etwas erzählen könnte, aber wer sich die Zeit nimmt, alte Schriften zu studieren, Zusammenhänge rekonstruiert und sich ein wenig umhört, der hat bald eine Vorstellung davon, wie denn alles gewesen sein muss. Dann wird die Geschichte lebendig, und 200 oder 300 Jahre schrumpfen auf einen überschaubaren Zeitraum zusammen.
 
Wie alles begann Bei mir war es das Stammbuch der Großeltern, das vor Jahren die Neugierde nach dem Gewesenen ausgelöst hat. Das Original ist zwar verschollen, aber 1986 gab mir mein Vater eine Kopie, und ich war überrascht, was dort alles aufgeführt war - sogar meine Urgroßeltern, von denen weder er noch ich je gehört hatten. Als ich dann auch noch eine Aufstellung sämtlicher in den 70er Jahren noch lebenden Vetter und Cousinen meines Vaters zu Gesicht bekam, da hatte mich das Fieber Familienforschung gepackt.
 
Stammbuch und Kirchenbücher Mein Vater konnte mir nicht viel zu den Zusammenhängen in der Familie sagen. Er war als "Nachzügler" 21 Jahre jünger als sein ältester Bruder und somit "eine ganze Generation hinterher". Seine Vettern und Cousinen hätten vom Alter her gut und gerne seine Onkel und Tanten sein können. Zudem lebte das Gros der unmittelbaren Verwandtschaft in Godesberg, weit weg von Ahrweiler. Was also tun? Ich fragte andere Verwandte, erbat bei Pfarrern Einblick in Kirchenbücher, wühlte in ungezählten Archiven.
 
ab 1698 fehlt es an Beweisen Der Kohlenbrenner Michel Renard, vermutlich 1698 geboren, ist im namensgebenden Zweig meiner Familie der älteste Vorfahr, den ich bislang mit Bestimmtheit ausmachen konnte. Feilich gibt es zahlreiche Hinweise auf seine Herkunft und wahrscheinlich habe ich sogar die Eltern und Großeltern aufgespürt, aber so schön wie diese Daten auch zusammenpassen: es fehlt am notwendigen Beweis.
 
Den Nachfahren des Michel Renard auf der Spur


Schreibweise spielt keine Rolle
Als ich nun gar nicht weiter kam, begann ich, sämtliche Nachfahren des Michel Renard aufzuspüren. So sehr ich mich auch bemühe - eine vollständige Liste seiner Nachfahren werde ich jedoch wohl nie zusammenstellen können. In mehreren Fällen verlaufen alle Spuren im Sand. Das liegt nicht zuletzt an der ungeregelten Schreibweise des Namens in der Hauptlinie. Alleine in meiner engeren Verwandtschaft (Naja, was ich halt für eng halte) sind heute drei Versionen geläufig: Reinhardt, Reinarth und Reinnarth - bis in die Mitte dieses Jahrhunderts gehörte auch Reinhards dazu. Nicht einmal die Verwandtschaft mit Familien des Namens Reineri, Reicherz oder Richards ist auszuschließen.
 
Haben Sie noch einen Hinweis?

In den 14 Jahren meiner Forschung habe ich oft genug widersprüchliche Daten gefunden, wegen der Entwicklung der Technik völlig neue Wege der Informationsaufbereitung beschritten und ständig bislang unbekannte Verwandte kennen gelernt. Weil ich immer versucht habe, noch alles unterzubekommen, ist diese Veröffentlichung im Kern bereits sechs Jahre alt. Nun möchte ich jedoch im Vorgriff auf eine umfangreichere Dokumentation mit dieser Homepage Ansporn geben, meine Arbeit zu unterstützen und erwarte gespannt weitere Informationen zur Familiengeschichte von Ihnen.

 

Manfred Reinnarth, Ahrweiler, im Mai 2001

 
Noch ein Gedanke... P.S.: Interessant wäre später einmal der Vergleich der Gene von ganz entfernt verwandten Personen, etwa über zehn Grade... Wie viel bleibt vom gemeinsamen Vorfahren übrig?? Was hat sich in welchen Zweigen durchgesetzt? Kann man dann vielleicht wissenschaftlich Rückschlüsse auf Aussehen und Eigenschaften eines Menschen machen, der vor Jahrhunderten lebte?  

 

 

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