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Meine Urgroßeltern: Johann
Joseph Reinnarth und
Anna, geb. Euskirchen, lebten in Plittersdorf/Rhein.

Meine Großmutter Käte Schmetz kurz nach dem Krieg mit meiner Mutter
auf dem Arm.
Ahnentafel
in Fotos
Tafel
aller Verwandten im Namensstamm
Weitere Recherchen:
Ist Harzé "Hart vallo"?
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Meine Ahnen Mindestens
sieben Generationen weit kann ich meine Ahnen im Namensstamm zurückverfolgen
- bis zu Michael Renard. Allein um ihn zu finden
und sein Leben zu ergründen habe ich jahrelang geforscht. Dabei
füllte sich meine Datenbank mit weit über 30.000 Daten von Menschen, die
hauptsächlich in der Eifel lebten. Einen schwachen Überblick gibt es
unter A-Z. Wegen des Arbeitsaufwandes habe ich
aufgehört, einzelne Seiten per Link anzugeben. Ich arbeite noch an
einer automatischen Aufarbeitung meiner Datenbank.
Schwerpunkt meiner
Forschung war natürlich mein Familienname in egal welcher
Schreibweise. Berühmte Namensträger haben
sich in meiner Sammlung eingefunden und ungezählte Familien dieses
Namens, mit denen ich wahrscheinlich nicht verwandt bin. Eine geografisch
sortierte Übersicht der Eifeler Reinard-Familien ist in Arbeit
und schon weit fortgeschritten. Mein Wissen, dass ich mir über die
Familienforschung als solche angeeignet habe, gebe ich gerne weiter.
Dazu habe ich extra eine Begleitseite zur Eifel-Ahnen-Forscher-Mailingliste
erstellt.
Ein
unsichtbares Band verbindet uns
Warum ich so viel Zeit investiere, meine Vorfahren zu finden.
1.
Generation
Der
Kohlenbrenner Michel Renard
Der älteste, sicher nachweisbare
Vorfahre der Familie Reinnarth/Reinhardt/Reinhards... und wie sich die
Nachfahren auch schreiben mögen, ist um 1700 in der Wallonie (im
französischsprachigen Teil Belgiens) geboren und heiratete 1735 in
Retterath (Grafschaft Virneburg, heute Kreis Daun) Anna Zimmer. Eine
dicke Prozessakte aus dem Jahr 1730 gibt ebenso Auskunft über sein
Schaffen, wie Abrechnungen vom Kohlenbrennen. Sechs Kinder aus zwei
Ehen habe ich aufgespürt. Eventuell gibt es weitere.
Übersicht über alle mir bekannten Nachfahren
2.
Generation
Der
Schafhirte Joseph Reinard
Der 1746 geborene Sohn des
Kohlenbrenners Michel Renard heiratete 1777 nach Dedenbach
(Brohltal/Kreis Ahrweiler). Als Schafhirte und Vater dreier Kinder
starb er 1792 viel zu früh. Als auch die Mutter vier Jahre später
starb, waren die unmündigen Kinder auf sich gestellt. Das älteste
war gerade 14 Jahre alt.
3.
Generation
Der
Schäfer Johann Reinard
Der älteste Sohn des Schafhirten
Joseph Reinard aus Dedenbach heiratete 1805 im Nachbarort
Schalkenbach Anna Maria Eller. Auch er war Schäfer. Zehn Kinder sind
im Kirchenbuch von Königsfeld verzeichnet. Seine Ehefrau überlebte
ihn um viele Jahre. Während er als johan reinadh unterschrieb,
kreierte ein Standesbeamter um 1820 die Schreibweise Reinnarth.
4.
Generation
Der
Dienstknecht Johann Joseph Reinnarth
Als achtes Kind des Schäfers
Johann Reinard in Schalkenbach geboren ging J.Joseph Reinnarth als
Dienstknecht nach Niederbachem, wo er Margaretha Menden heiratete. In
öffentlichen Unterlagen ist er mehrfach zu finden: in der
Spendenliste für die Kirche, im Vorstrafenregister wegen einer gefährlichen
Misshandlung, die ihn drei Tage in den Bau brachte, und im
Gemeindeprotokoll, weil er für seinen lahmen Sohn Johann eine Drehorgel
beantragte, welche jedoch abgelehnt wurde.
5.
Generation
Der
Tagelöhner Johann Joseph Reinnarth
Auch J. Joseph Reinnarth heiratete
nicht in seinem Geburtsort: Er fand seine Frau in Plittersdorf am
Rhein: Anna Euskirchen. Wie er entstammte sie einer Schäfersfamilie. Als Tagelöhner,
Nachtwächter und Gärtner schlug er sich durchs Leben und zog in
einem winzig kleinen Häuschen mit seiner Frau 12 der 14 Kinder groß.
Zu Beginn des 20. Jahrhunderts arbeitete er als Gärtner auf dem
Schloss Braunfels bei Wetzlar.
6.
Generation
Heinrich
Reinnarth: Handwerker bei der Post
Als siebtes von 14
Kinder erlernte Heinrich Reinnarth aus Plittersdorf in einer Zeit, als
die Ausbildung noch Geld kostete und keines brachte, zwei
Handwerksberufe: Er wurde Klempner und Installateur sowie Elektriker.
Bei einem Turnfest in Ahrweiler lernte er die Winzerstochter Billa
Dresen kennen. Nach der Hochzeit 1921 zog das junge Paar nach Bonn, wo
Heinrich bei der Post arbeitete. Doch seiner Frau zu liebe, der Bonn
schon in den 20er Jahren zu groß war, ließ er sich an die Ahr
versetzen. Mit sechs Kindern gründete er den stärksten heute noch im
Namen Reinnarth existierenden Familienzweig.
Veröffentlichungen
von mir zu diesen Themen
Familienforschung ist wieder „in"
- Ein
Kohlenbrenner namens Michel
Heimatjahrbuch
des Kreises Ahrweiler 1997
Taler, Albus und Heller statt
Korn, Hafer und Erbsen
- Köhlerei in der Langhard
Heimatjahrbuch
des Kreises Ahrweiler 1998
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