zur Startseiteüber michzur Übersicht meiner AhnenNachfahren des Michel RenardAuflistung der Familiennamen, die in meiner Datenbank gespeichert sindHier gehören Lob und Anerkennung hinein, aber auch Verbesserungsvorschläge und Rügenbei mir nach Daten zu den eigenen Ahnen anfragendiese Seite


Meine Urgroßeltern: Johann Joseph Reinnarth und
Anna, geb. Euskirchen, lebten in Plittersdorf/Rhein.


Meine Großmutter Käte Schmetz kurz nach dem Krieg mit meiner Mutter auf dem Arm.

 

Ahnentafel in Fotos

Tafel aller Verwandten im Namensstamm

Weitere Recherchen:
Ist Harzé "Hart vallo"?

Meine Ahnen

Mindestens neun Generationen weit kann ich meine Ahnen im Namensstamm zurückverfolgen - bis über den Punkt hinaus, als der Familienname entstand. Allein um den Kohlenbrenner Michel Renard zu finden und sein Leben zu ergründen habe ich jahrelang geforscht. Dabei füllte sich meine Datenbank mit weit über 40.000 Daten von Menschen, die hauptsächlich in der Eifel lebten. Einen schwachen Überblick gibt es unter A-Z. Wegen des Arbeitsaufwandes habe ich aufgehört, einzelne Seiten per Link anzugeben. Auf meiner Seite www.ahnenkautz.de werde ich sie veröffentlichen.

Schwerpunkt meiner Forschung war natürlich mein Familienname in egal welcher Schreibweise. Berühmte Namensträger haben sich in meiner Sammlung eingefunden und ungezählte Familien dieses Namens, mit denen ich wahrscheinlich nicht verwandt bin. Eine geografisch sortierte Übersicht der Eifeler Reinard-Familien ist in Arbeit und schon weit fortgeschritten. Mein Wissen, dass ich mir über die Familienforschung als solche angeeignet habe, gebe ich gerne weiter. Dazu habe ich extra eine Begleitseite zur Eifel-Ahnen-Forscher-Mailingliste erstellt.

Ein unsichtbares Band verbindet uns
Warum ich so viel Zeit investiere, meine Vorfahren zu finden.

1. Generation
Der Namensgeber Renard Michy de Creppe

Unser Familienname leitet sich vom Vornamen des Renard Michy de Creppe ab. Dieser stammte aus einem Ortsteil von Spa und dürfte um 1620 herum geboren sein und zwar als Sohn eines Michy, also eines Michaels aus der Familie de Creppe. Leider fehlen ein paar Jahrgänge in den sonst sehr weit zurückreichenden Kirchenbüchern von Spa und Umgebung. Mit seiner Ehefrau Magaretha Marnette lebte er in Sart, dem heutigen Sart-lez-Spa.

2. Generation
Der Bürgermeister Mathieu Renard

In Sart, von wo viele Einwohner in der Eifel, im Hunsrück oder anderen Eisenhüttenzentren auf deutschem Boden arbeiteten, gelangte Mathieu Renard zu Ansehen. Er heiratete Jeanne Hanseoulle aus einer noblen Familie und wurde, wohl wegen seiner Tätigkeit im Rat, selbst als noble bezeichnet. Das Bürgermeisteramt wechselte jährlich, und so war er 1708 Vize-Bürgermeister und 1709 regulärer Bürgermeister bzw. "1. Bourgmestre" von Sart.

3. Generation
Der Kohlenbrenner Michel Renard

Im Jahr 1700 geboren, verließ auch Michael Renard die Wallonie, um in derdeutschen Hüttenindustrie sein Geld zu verdienen. Trotz eines Skandals in den Jahren 1730/1732, bei dem ihm Betrug zu Lasten von etwa 40 Fuhrleuten aus dem Amt Virneburg vorgeworfen wurde, heiratete er in Retterath 1735 Anna Zimmer. Sieben Kinder aus zwei Ehen habe ich aufgespürt.
Übersicht über alle mir bekannten Nachfahren

4. Generation
Der Schafhirte Joseph Reinard

Der 1746 geborene Sohn des Kohlenbrenners Michel Renard heiratete 1777 nach Dedenbach (Brohltal/Kreis Ahrweiler). Als Schafhirte und Vater dreier Kinder starb er 1792 viel zu früh. Als auch die Mutter vier Jahre später starb, waren die unmündigen Kinder auf sich gestellt. Das älteste war gerade 14 Jahre alt.

5. Generation
Der Schäfer Johann Reinard

Der älteste Sohn des Schafhirten Joseph Reinard aus Dedenbach heiratete 1805 im Nachbarort Schalkenbach Anna Maria Eller. Auch er war Schäfer. Zehn Kinder sind im Kirchenbuch von Königsfeld verzeichnet. Seine Ehefrau überlebte ihn um viele Jahre. Während er als johan reinadh unterschrieb, kreierte ein Standesbeamter um 1820 die Schreibweise Reinnarth.

6. Generation
Der Dienstknecht Johann Joseph Reinnarth

Als achtes Kind des Schäfers Johann Reinard in Schalkenbach geboren ging J.Joseph Reinnarth als Dienstknecht nach Niederbachem, wo er Margaretha Menden heiratete. In öffentlichen Unterlagen ist er mehrfach zu finden: in der Spendenliste für die Kirche, im Vorstrafenregister wegen einer gefährlichen Misshandlung, die ihn drei Tage in den Bau brachte, und im Gemeindeprotokoll, weil er für seinen lahmen Sohn Johann eine Drehorgel beantragte, welche jedoch abgelehnt wurde.

7. Generation
Der Tagelöhner Johann Joseph Reinnarth

Auch J. Joseph Reinnarth heiratete nicht in seinem Geburtsort: Er fand seine Frau in Plittersdorf am Rhein: Anna Euskirchen. Wie er entstammte sie einer Schäfersfamilie. Als Tagelöhner, Nachtwächter und Gärtner schlug er sich durchs Leben und zog in einem winzig kleinen Häuschen mit seiner Frau 12 der 14 Kinder groß. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts arbeitete er als Gärtner auf dem Schloss Braunfels bei Wetzlar.

8. Generation
Heinrich Reinnarth: Handwerker bei der Post
Als siebtes von 14 Kinder erlernte Heinrich Reinnarth aus Plittersdorf in einer Zeit, als die Ausbildung noch Geld kostete und keines brachte, zwei Handwerksberufe: Er wurde Klempner und Installateur sowie Elektriker. Bei einem Turnfest in Ahrweiler lernte er die Winzerstochter Billa Dresen kennen. Nach der Hochzeit 1921 zog das junge Paar nach Bonn, wo Heinrich bei der Post arbeitete. Doch seiner Frau zu liebe, der Bonn schon in den 20er Jahren zu groß war, ließ er sich an die Ahr versetzen. Mit sechs Kindern gründete er den stärksten heute noch im Namen Reinnarth existierenden Familienzweig.

Veröffentlichungen von mir zu diesen Themen
Familienforschung ist wieder „in" 
- Ein Kohlenbrenner namens Michel
Heimatjahrbuch des Kreises Ahrweiler 1997

Taler, Albus und Heller statt Korn, Hafer und Erbsen 
- Köhlerei in der Langhard
Heimatjahrbuch des Kreises Ahrweiler 1998